Fendt
Die Brüder Hermann und Xaver Fendt bauten 1930 in Marktoberdorf im Allgäu unter Anleitung ihres Vaters ihren ersten Schlepper – das „Dieselross“ mit 6 PS. Der Name blieb über Jahrzehnte Programm. 1997 übernahm der US-Konzern AGCO das Familienunternehmen und führt Fendt seitdem als Premiummarke weiter.
2 Schlepper dieser Marke im Verein





Fendt Dieselross F15 G6
Der F15 kam 1949 als Ergänzung zum F18 – mit wassergekühltem Einzylinder von MWM und etwas runderer Haube, die bis zum Ende der Dieselross-Ära 1958 blieb. Schon 1950 folgte die überarbeitete G-Version mit neuerem MWM-Motor und Fendts eigenem Getriebe, auf Wunsch mit 8 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen, dazu eine verstärkte Vorderachse.
| Motor | MWM KDW 415E |
|---|---|
| Bauart | 1-Zylinder, wassergekühlt, Direkteinspritzung |
| Hubraum | 1.178 ccm |
| Leistung | 15 PS bei 1.600 U/min |
| Getriebe | 6 vorwärts / 2 rückwärts |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h |
Im Verein
| Ausführung | Baujahr | Zustand | Besonderheiten | Besitzer |
|---|---|---|---|---|
| Fendt Dieselross F15 G6 | 1953 | Original | Anhängerkupplung | Joachim Kolb |





Fendt Farmer 102 S
Die besser ausgestattete Schwester des Farmer 102 – mit zwei PS mehr und reichlich Zubehör. Besonders praktisch war das Wendegetriebe, mit dem sich die Fahrtrichtung ohne Schalten wechseln ließ. Ab 1975 bekam er einen wassergekühlten Motor mit mehr Hubraum und 45 PS. Insgesamt wurden rund 3.700 Stück verkauft.
| Motor | MWM D226.3 |
|---|---|
| Bauart | 3-Zylinder, wassergekühlt, Direkteinspritzung |
| Hubraum | 3.116 ccm |
| Leistung | 45 PS bei 2.175 U/min |
| Getriebe | 13 vorwärts / 4 rückwärts |
| Höchstgeschwindigkeit | 28 km/h |
Im Verein
| Ausführung | Baujahr | Zustand | Besonderheiten | Besitzer |
|---|---|---|---|---|
| Fendt Farmer 102 S | 1980 | Original | Mähwerk, Kabine | Reinhard Brück |
Technische Daten nach Angaben unserer Mitglieder. Die Fotos zeigen die Schlepper unserer Mitglieder.
