Unsere Schlepper

Normag

Normag baute ab 1936 Standardschlepper und war gleich mit einem preiswerten Einstiegsmodell erfolgreich. Nach dem Krieg verlegte das Unternehmen seinen Sitz in den Westen – zunächst nach Zorge im Harz, dann nach Hattingen. Die Modellpalette wurde danach recht unübersichtlich, mit Zwei- und Viertaktern von 10 bis 45 PS.

2 Schlepper dieser Marke im Verein

Normag NG 16

Normag NG 16

Das BesondereBeworben als „Faktor I“ – ein seltener Normag aus der Nachkriegszeit.

Den NG 16 gab es in zwei Varianten, die sich vor allem im Hubraum unterschieden; beide leisteten 15 PS bei 1.500 U/min. Unser Exemplar hat den Normag-eigenen Motor BM 15 L mit 1.170 ccm. Die Kraft geht über ein ZF-Fünfganggetriebe an die Hinterachse.

MotorNormag BM 15 L
Bauart1-Zylinder, wassergekühlt, Vorkammerverfahren
Hubraum1.170 ccm
Leistung15 PS bei 1.500 U/min
Getriebe5 vorwärts / 1 rückwärts
Höchstgeschwindigkeit19,5 km/h

Im Verein

AusführungBaujahrZustandBesonderheitenBesitzer
Normag NG 161951Original–Jürgen Wagner
Normag K18a

Normag K18a

Das BesondereLuftgekühlter Zweitakt-Diesel – eine Besonderheit unter den Schleppern.

Der K18a basiert auf dem K16, bekam aber einen um zwei PS stärkeren Motor – einen luftgekühlten Zweitakter. Anfangs wurde er auch als „Kornett II“ verkauft. Mit dem Produktionsende 1957 verschwanden die Verkaufsnamen.

MotorNormag L114 B3
Bauart1-Zylinder, luftgekühlt, Zweitakt-Direkteinspritzung
Hubraum1.274 ccm
Leistung18 PS bei 1.500 U/min
Getriebe5 vorwärts / 1 rückwärts
Höchstgeschwindigkeit18 km/h

Im Verein

AusführungBaujahrZustandBesonderheitenBesitzer
Normag K18a1957Restauriert–Jürgen Wagner

Technische Daten nach Angaben unserer Mitglieder. Die Fotos zeigen die Schlepper unserer Mitglieder.