Unsere Schlepper

Bautz

Bautz aus Saulgau in Oberschwaben begann um 1900 als Hersteller von Erntemaschinen. 1949 kam mit dem AS 120 der erste eigene Schlepper, entwickelt auf Basis einer Konstruktion der Firma Zanker. Als der Markt für Kleinschlepper Ende der 1950er-Jahre gesättigt war, verzichtete Bautz auf eigene stärkere Modelle – die Schlepper aus Saulgau blieben bis zum Schluss handliche Kleintraktoren mit durchdachtem Anbaugeräte-Programm.

2 Schlepper dieser Marke im Verein

Bautz AS 122

Bautz AS 122

Das BesondereLuftgekühlter MWM-Einzylinder – ein seltener Kleinschlepper aus Oberschwaben.

Der „kleine Bruder“ des AS 120: weitgehend baugleich, aber mit luftgekühltem Einzylinder von MWM und 12 PS. Ab 1954 hatte er ein Fünfganggetriebe, 1956 wurde er in AL 122 umbenannt (AL für Ackerschlepper mit Luftkühlung) und bekam einen verbesserten MWM-Motor. Von 1952 bis 1960 entstanden rund 2.600 Stück.

MotorMWM AKD 112 E
Bauart1-Zylinder, luftgekühlt, Vorkammerverfahren
Hubraum905 ccm
Leistung12 PS bei 2.000 U/min
Getriebe5 vorwärts / 1 rückwärts
Höchstgeschwindigkeit17 km/h

Im Verein

AusführungBaujahrZustandBesonderheitenBesitzer
Bautz AS 122/A1955TeilrestauriertMähwerkantriebReinhold Alt
Bautz 300

Bautz 300

Das BesondereLenkradschaltung statt Mittelschalthebel – eine echte Bautz-Spezialität.

Nach einem Absatzeinbruch 1957 stellte Bautz 1959 eine neue Schlepperserie vor – darunter den 300er. Es gab ihn als Standardschlepper (300 S) und als Tragschlepper (300 T). Auffällig ist die Bedienung: Statt eines Mittelschalthebels hat er eine Lenkradschaltung, und Mähbalken und Anbaugeräte ließen sich besonders einfach anbauen.

MotorMWM AKD 311 Z
Bauart2-Zylinder, luftgekühlt, Direkteinspritzung
Hubraum1.400 ccm
Leistung20 PS bei 2.100 U/min
Getriebe7 vorwärts / 1 rückwärts
Höchstgeschwindigkeit20 km/h

Im Verein

AusführungBaujahrZustandBesonderheitenBesitzer
Bautz 3001960Teilrestauriert–Klaus Popig

Technische Daten nach Angaben unserer Mitglieder. Die Fotos zeigen die Schlepper unserer Mitglieder.